In Strategiespielen geht es meistens darum einen oder mehrere Gegner durch geschicktes Einsetzen von Ressourcen zu besiegen. Die militärische Ausprägung ist häufig das Hauptaugenmerk. Seien es historische Schlachten, moderne, reale oder fiktive Konflikte beziehungsweise mögliche Zukunftsszenarien wie z.B. in Weltraumspiele – geschicktes Befehlen führt Sie zum Sieg. Doch auch friedliche Strategiespiele sind keine Rarität. Städte aufbauen, Firmen leiten oder gar Imperien regieren – all das kann Sie im Strategiealltag erwarten.

Echtzeitstrategie

Strategiespiele, die in Echtzeit ablaufen, auch RTS (Real Time Strategy) genannt, sind heute in der Mehrzahl am Markt erhältlich. Dies gilt für die militärischen als auch friedlichen Varianten. Unter Echtzeit können Sie sich vorstellen, dass ein Mausklick zum Beispiel ein Auto sofort von A nach B fahren lässt. Da das auch für den Gegner gilt, wird Ihnen vor allem Schnelligkeit und Geschick abverlangt.

Rundenstrategie

Diese Art der Strategiespiele sind portionierte Echtzeitstrategiespiele. Schicken Sie zum Beispiel eine Einheit von A nach B, wird sie das in Echtzeit tun. Jedoch findet sich in Rundenspielen fast immer eine Art von Aktionspunkten. Diese bestimmen, was eine bestimmte Aktionen kostet. Erschöpft beispielsweise der Marsch von A nach B die Aktionspunkte der Einheit, ist entweder der Gegner am Zug oder eine andere Ihrer Einheiten.

Eine abgeänderte Form verbirgt sich hinter dem intelligenten Pause-System. Dieses basiert auf der tatsächlichen Zeit, die für bestimmte Aktionen benötigt wird. Wenn eine Einheit zum Beispiel eine Waffe zieht, dauert dies eine halbe Sekunde. Dazu werden das Zielen und die Flugzeit der Kugel addiert. Demnach könnte ein Schuss 2 Sekunden dauern. Die jeweilige Ausführung kann nicht pausiert werden. Das macht die taktische Herausforderung aus, da in den 2 Sekunden viel passieren kann. Erst danach schaltet das Spiel wieder in den Pausemodus und Sie können neue Befehle erteilen. Jede Aktion ist demnach Ihre eigene kleine Runde. Systembedingt findet dieses Konzept hauptsächlich Einsatz in militärischen Strategiespielen, in denen es um das Befehligen kleinere Truppen geht.